Echte Menschen, echte Veränderungen

Diese Geschichten handeln nicht von Wundern. Es geht um Menschen, die ihre Finanzen selbst in die Hand genommen haben – mit Spreadsheets, Geduld und einem klareren Blick auf ihre Zahlen.

Arbeitsplatz mit Finanzunterlagen und Laptop
Portrait von Lennart Bergström

Lennart Bergström

Selbstständiger Grafikdesigner, Stuttgart

Anfang 2024 stand ich vor einem Chaos. Meine Einnahmen schwankten ständig, und ich hatte keine Ahnung, wo mein Geld hinfloss. Manchmal hatte ich am Monatsende mehr auf dem Konto als erwartet – aber oft auch deutlich weniger.

Ich wollte endlich verstehen, was in meinem Business wirklich passiert. Also habe ich angefangen, alles in einem Spreadsheet zu erfassen. Nicht weil ich Zahlen liebe – sondern weil ich die Kontrolle zurückhaben wollte.

„Nach drei Monaten hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, meine Finanzen wirklich zu verstehen. Es war keine Magie – nur Struktur und ein bisschen Disziplin."

Heute plane ich meine Ausgaben voraus, weiß genau, wann ich Rücklagen bilden kann, und fühle mich deutlich sicherer. Das Spreadsheet ist mein täglicher Begleiter geworden – und ehrlich gesagt auch ein Werkzeug, das mir Ruhe gibt.

Finanzplanung mit Notizen und Taschenrechner
Portrait von Viggo Leinonen

Viggo Leinonen

Inhaber eines kleinen Cafés, Esslingen

Ich hatte immer ein Händchen fürs Backen – aber nicht unbedingt fürs Rechnen. Mein Café lief gut, die Kunden waren zufrieden, doch am Jahresende blieb weniger übrig, als ich gedacht hatte.

Ein Freund riet mir, meine Zahlen systematischer zu tracken. Ich dachte erst, das wäre zu kompliziert – aber dann habe ich es einfach ausprobiert. Mit einem simplen Spreadsheet habe ich angefangen, Einnahmen und Ausgaben täglich einzutragen.

„Innerhalb von zwei Monaten sah ich Muster, die mir vorher nie aufgefallen waren. Manche Produkte waren Verlustbringer – obwohl sie sich gut verkauften."

Jetzt treffe ich Entscheidungen basierend auf Fakten, nicht auf Bauchgefühl. Mein Café läuft immer noch gut – aber jetzt weiß ich auch, warum.

Von der Überforderung zur Klarheit

Viele fangen an, weil sie das Gefühl haben, die Kontrolle verloren zu haben. Rechnungen stapeln sich, Steuern stehen an, und irgendwie passt die Bilanz nie so richtig zusammen.

Der erste Schritt ist oft der schwierigste – aber auch der wichtigste. Wenn du einmal anfängst, deine Zahlen regelmäßig zu erfassen, entsteht automatisch eine Routine. Und mit dieser Routine kommt Vertrauen.

Was Menschen dabei geholfen hat:

  • Einfache Templates, die keine Vorkenntnisse erfordern
  • Wöchentliche Check-ins statt monatlichem Marathon
  • Klare Kategorien für Einnahmen und Ausgaben
  • Visuelle Übersichten, die auf einen Blick zeigen, wo man steht

So starten die meisten

Es gibt keinen perfekten Weg – aber es gibt Schritte, die sich bewährt haben. Hier ist, wie viele vorgehen, wenn sie ihre Finanzen in Ordnung bringen wollen.

1

Bestandsaufnahme

Sammle alle Kontoauszüge, Rechnungen und Belege der letzten drei Monate. Du musst nicht alles perfekt sortieren – hauptsache, du verschaffst dir einen Überblick über deine aktuelle Situation.

2

Struktur aufbauen

Erstelle ein einfaches System mit Kategorien, die zu deinem Leben passen. Fixkosten, variable Ausgaben, Einnahmen – keep it simple. Je komplizierter das System, desto eher gibst du auf.

3

Regelmäßig tracken

Nimm dir feste Zeiten – manche machen es täglich, andere wöchentlich. Wichtig ist nur, dass du dranbleibst. Nach ein paar Wochen wird es zur Gewohnheit, und du vermisst es sogar, wenn du's mal auslässt.

4

Anpassen und lernen

Dein System muss nicht von Anfang an perfekt sein. Du wirst merken, was funktioniert und was nicht. Ändere Kategorien, probiere neue Ansätze aus – das Spreadsheet gehört dir.

Bereit für deine eigene Geschichte?

Du musst kein Finanzgenie sein. Du brauchst nur den Willen, anzufangen – und ein Tool, das dir dabei hilft. Unsere Lernprogramme starten im Herbst 2025.

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